
REZENSIONEN
Nachfolgend können Sie Rezensionen/Kommentare zur Kenntnis nehmen:
Ich empfehle Ihr Buch auf jeden Fall - eine der besten Infos über Spanien, die auch meine Bauchmuskulatur und Lachfalten in Schwung bringt. Ich lese das Buch noch immer genussweise (fast am Ende) im Bett. Ihr Buch ist wie das Leben hier! Alles ist belegbar. Ich gehe nur aus dem Haus und sehe schon die roten und grünen Röhren aus dem Boden wachsen. (wenige Tage später ...) Ich bin auf den letzten Seiten. Alles ist so herzhaft zutreffend! Gut, wie in so kurzer Zeit in Spanien so viel analysiert werden kann.
Dr. Rainer Rutkowski
Wir haben mittlerweile Ihr Buch gelesen und wollten Ihnen mitteilen, dass wir restlos begeistert sind. Da wir grosse Spanien-Fans sind und (hoffentlich) noch oft in Spanien sein werden, ist dieses Buch sehr wertvoll. Wir werden Ihr Buch regelmässig als Nachschlagewerk nutzen. Auch die "roten Seiten" fanden wir höchst amüsant. Wir müssen Ihnen wirklich ein grosses Kompliment machen. Da ist Ihnen ein klasse Buch gelungen.
Hildegard und Martin Leidl
Das Buch ist klasse! Ich habe es bereits einigen Schülerinnen gezeigt und ich werde eine Sammelbestelliste anfertigen und dann wohl in den nächsten Wochen eine Bestellung für mehrere Schülerinnen bei Ihnen machen.
Tanja Metzler
Inhaltlich fand ich es sehr interessant ... es ist wirklich mal was ganz anderes!
Serhat Goetz (Product Manager Hotels & Resorts Spain), DERTOUR
Der Autor hat sich viel vorgenommen: Landestypisches, gar die spanische Mentalität zu beschreiben, ist sein Ziel. Er hat lange in Spanien gelebt und gearbeitet. Kaum ein Thema wurde vergessen: Stadt und Land, Politik, Kultur, Umwelt, Wohnen, Arbeiten, Essen, Trinken, Erziehung, Sprache, Religion, Sexualität, Tod etc., etc. Es gelingt Thomas Hansen tatsächlich, zu all diesen Themen gut lesbar und sehr persönlich zu berichten, ohne in Klischees abzugleiten. Ein unterhaltsames und informatives Buch!
Winfried Jenior, Verlag Winfried Jenior, "Almanach Spanien 2006", S. 83
Ihr Buch hat Herr Steuber durchgesehen. Er findet es interessant und "frech".
Birgit Kaiser, Kollegin von Werner Steuber (Rechtsanwalt), Deutsche und Schweizerische Schutzgemeinschaft für Auslandsgrundbesitz
Ich habe bereits einen Blick auf verschiedene Abschnitte geworfen und finde es sehr interessant als Information, die auf sehr persönliche Weise, mit einem gewissen Humor und Ironie verfasst ist, ohne aber Befindlichkeiten zu verletzen. Es ist eine originelle Art, die verschiedenen Aspekte der Gesellschaft usw. zu sehen. Wenn ich auch in manchen Punkten nicht damit übereinstimme, so glaube ich, dass man es empfehlen kann, und werde dies auch ohne weiteres tun.
F. Javier de la Torre M. de Neira, Kanzler / Spanisches Generalkonsulat
Mit grossem Interesse habe ich Ihr Spanienbuch gelesen, da ich vielleicht nächstes Jahr aus familiären Gründen nach Spanien umziehen muss. Was ich nicht gefunden habe (oder einfach überlesen habe): Darf ich Sie fragen, warum Sie Spanien wieder verlassen haben? Wenn es Gründe sind, über die Sie nicht sprechen wollen, müssen Sie natürlich nicht antworten!
Cornelia Isidro Calvo
Leí el libro, que me gustó mucho por lo informativo y la cantidad anécdotas que tiene. Creo que no hay muchas obras de este estilo en el mercado, y pienso que esto es lo que precisamente les interesa a los amantes de España o a quienes quieren fijar allí su residencia. Me pareció muy interesante y recomendable.
Rosa Morales Gorría, Visaabteilung / Spanisches Generalkonsulat
Was will das Buch nicht sein: Reiseführer, Kulturführer, Grammatikbuch! Ein Mentalitätsführer will es sein, der Verständnis für das spanische Volk und Einblicke in die spanische Gesellschaft schaffen will. Dabei vermittelt es nebenbei einen praxisnahen Sprachschatz und bietet Wege zur Entscheidungshilfe für den Auswanderer. Der Band bietet in fünf Kapiteln landestypische Gegebenheiten (S. 10-217), Mentalität (S. 219-258), tatsächlich gesprochene Umgangssprache (eine CD ist separat erhältlich!), Tips für Firmen und Existenzgründer und ein Preisausschreiben. Eine erstaunliche Fülle von Hilfen für den praktischen Alltag in Spanien.
Manfred Zentgraf, Fränkische St. Jakobus-Gesellschaft Würzburg e. V., "unterwegs" (Rundbrief Nr. 54, Juli 2005)
Nun ist es also auf die Welt gekommen: das Spanienbuch. Herzliche Gratulation und guten Erfolg. Du warst ja sehr fleissig - was ich so beim ersten Durchblättern fand. Es ist witzig geschrieben und ist kurzweilig. Das "Outfit" gefällt mir - nur als Bibiothekarin vermisse ich das Titelblatt - aber das ist sicher so gewollt?
Ingrid Petzold, Bibliothekarin
Das Buch von Hansen lässt den Leser nicht unbeteiligt. Es ist kein gewöhnlicher
Mentalitätsführer, wie sie häufig anzutreffen sind. "Spanien von innen" ist die
Einladung zu einer gedanklichen Reise. Der Autor nimmt uns mit und gewährt uns
einen tiefen Einblick in seine Zeit, die er in Spanien verbracht hat.
Entstanden ist dabei ein Buch, das aus zahllosen Episoden und Miniaturen
besteht; ein eigentliches Lesebuch zum Spanien von heute. Die Perspektive auf
die Themen sind sehr persönlich und subjektiv, so dass der Leser nicht nur viel
über die Leute in Spanien erfährt, sondern mindestens ebensoviel über die
Person des Autors.
Eine gute Portion Mut gehört dazu, ein solches Buch zu publizieren. Wer sich
derart exponiert, setzt sich unwillkürlich Kritik aus. Schliesslich existiert
ein fundamentaler Unterschied zwischen einer distanzierten Betrachtung "von
aussen" und einer intimen Betrachtung "von innen". Wer eine gleichsam
wissenschaftliche Abhandlung des Themas erwartet, wird enttäuscht: Das Buch
lebt - im positiven Sinne - von seiner subjektiven Emotionalität. Der Autor
zeichnet ein stimmiges Bild von der Gefühlslage der Menschen in der Hauptstadt
Spaniens, so wie er sie erlebt hat.
Man merkt es sofort: Der Autor liebt Spanien, die Spanier und ganz besonders die
Spanierinnen. Um diese Verbundenheit angemessen reflektieren zu können, greift
Hansen gerne und oft zu den Stilmitteln des Humors und der Ironie. Sie helfen
ihm, eine Distanz zu schaffen, die notwendig ist, um die Anekdoten überhaupt
niederschreiben zu können. Wer bereits eigene Erfahrungen mit diesem Land mit
seiner unverkennbar mediterranen Lebenshaltung gemacht hat, wird dieses Buch
vor allem wegen seiner schonungslosen Offenheit lieben. Wer fähig ist, das
Schelmische des Autors als komplizenhaftes Zuzwinkern zu interpretieren und bei
den entsprechenden Stellen herzhaft mitlacht, der profitiert von diesem Buch
enorm viel. Wer sich an dem Zuviel an Subjektivität stört, dem verschliesst
sich das Buch automatisch.
Ein Buch, das ich auch nach der Lektüre von zahllosen andern Kultur- und
Mentalitätsführern immer wieder gerne lese; einfach weil mir darin Thomas
Hansen begegnet: ein Mensch, der das Abenteuer Spanien gewagt hat, dabei
gescheitert ist, von diesem Scheitern erzählt, aber die Liebe zu Land und
Leuten dennoch nicht verloren hat.
Dominique Wagner
Einblicke in die spanische Welt
"Spanien ... von innen betrachtet!" heisst das Werk von Thomas Hansen, in dem er das tägliche Leben in Spanien beschreibt. Dabei verpasst es der Autor nicht, den Leser auf die eine oder andere spanische Besonderheit aufmerksam zu machen. Denn mit diesen kennt sich Hansen, der fünf Jahre in Madrid und Barcelona lebte, aus. "Dieses Büchlein ist aus einer Leidenschaft heraus entstanden. Ich will Ihnen Freude ins Haus (...) bringen. Ich will, dass Sie lachen und lächeln.", schreibt der Autor in seinem Vorwort. Zu diesem Zweck führt Hansen den Leser anhand verschiedener Anekdoten durch alle Themen, die der Alltag zu bieten hat. Von der spanischen Küche bis zur Art der Spanier, traditionelle Feste zu feiern, über Politik, Tierwelt, Sport sowie die Gestik der Spanier und ihre Sprichwörter springt Hansen von einem Thema zum anderen und behandelt jedes in separaten Abschnitten. Auch hilfreiche Tipps bei der Wohnungs- und Jobsuche fehlen nicht im umfangreichen Themenkatalog.
Im Gegenzug für die Hilfestellung muss sich der Leser allerdings auf die teilweise sehr deutliche Sprache Hansens einlassen. So wird Madrid zum Beispiel zur "abgefucktesten Stadt Spaniens". Die roten Seiten des Buches stechen besonders heraus. Nicht für umsonst sind sie rot und mit folgendem Hinweis versehen: "Jetzt wird es schön bis ekelig. Sie lesen auf eigene Gefahr weiter ...". Es handelt sich um das Kapitel Erotik. Auch hier weicht der Autor nicht von seiner direkten Sprache ab, was gewöhnungsbedürftig ist. Dem "unterhaltsamen Teil des Buches" folgt eine Erklärung der umgangssprachlichen spanischen Ausdrucksformen und der umgangssprachlichen Grammatik. Dabei ist der Vokabelteil separat auf CD-ROM erhältlich. Insgesamt entstand ein lustiges, vielseitiges und informatives Buch, das den Leser auf einen Besuch oder das Leben in Spanien vorbereitet. Auch dem ohnehin schon Spanien-Interessierten eröffnet es neue Einblicke. Schon Bekanntes entlockt gerade aufgrund der direkten Ausdrucksweise den einen oder anderen Lacher. Die subjektive Sichtweise des Autors nimmt es dem Leser jedoch nicht ab, seine eigenen Erfahrungen mit Spanien und den Spaniern zu machen.
Martina Honold, "das aktuelle spanienmagazin"
Nichts scheint langlebiger zu sein als Klischees, insbesondere die Vorstellungen, mit denen immer noch viele Menschen Spanien identifizieren, nämlich Stier, Paella, Flamenco … Im Wissen um diesen Tatbestand scheint der Autor sich zum Ziel gesetzt zu haben, gründlich damit aufzuräumen, wenn er seine Innensicht auf das Land verspricht und das "Land der ewigen Sonne - wieder so eine Irrmeinung, wenn man nur an Galicien denkt - einmal "ganz anders beleuchtet" und sagt:
"'Spanien … von innen betrachtet!' nimmt kein Blatt vor den Mund. Das Buch trägt eine deutsche Brille und wird Ihnen dennoch Ihre rosarote Spanien-Brille abnehmen." Damit ist klar, dass wir es beim Lesen mit einer sehr individuellen, oft individualistischen Sicht zu tun haben und weniger mit einem "Sachbuch", wie es auf der Rückseite des Deckels geschrieben steht. Obwohl es durchaus auch objektive Daten und Zahlen enthält. Nach Autorendefinition ist es ein "Mentalitätsführer".
In lockerer Folge behandelt der Autor aus seinem eigenen Erleben als Langzeitbewohner Spaniens (5 Jahre) die unterschiedlichsten Aspekte des Alltagslebens, wobei die Reihenfolge der kurzen Statements nicht immer einsichtig ist. Es beginnt mit dem Vorurteil der Spanier über die cabezas cuadradas aus Deutschland, beschäftigt sich dann mit dem Essen und den Essensgewohnheiten einschließlich weniger bekannter Rezepte, aber auch mit ausführlichen Hinweisen, dass der Autor auch verdorbene Speisen serviert bekommen hat. Kann das nicht überall passieren und gehört ein solches Erlebnis in einen Reiseführer? Kann dies nicht zu einem neuen Vorurteil führen? Es gibt ferner Hinweise auf allgemeine Orientierung im Lande, gelegentlich unterbrochen durch Einschübe wie "Deutschland aus spanischer Sicht". Es finden sich große Themen wie Tod, Scheidung usw., auf die dann Gedanken und Informationen über die großen Feste folgen. Auch von Ausländern und Faschismus in Spanien ist die Rede, untermauert durch Daten. Das zweite Kapitel des Buchs ist mit "Mentalität" überschrieben, obwohl man auch bereits im ersten Teil viel darüber erfährt. Hier gibt es beispielsweise auch Ausführungen über die spanischen Frauen und das Familienleben und vieles mehr.
Ein sehr nützliches Kapitel ist der Existenzgründung in Spanien gewidmet, das man so in keinem anderen Führer durch Spanien findet. Aber der Spanienführer beinhaltet auch in der Buchmitte als originelle Beigabe die extra auf rotem Papier gedruckten Hinweise auf "Spanien … vom Bett aus gesehen", einschließlich Erotik-Vokabular. Derjenige, der vom Bett aus betrachtet, ist ein Mann.
Die lockere Reihenfolge vermittelt den Eindruck von Tagebuchnotizen, von Augenblickseindrücken, was durch eingestreute persönliche Erlebnisse und Anekdoten noch verstärkt wird.
Bei der Lektüre sollten die Lesenden nie aus dem Auge verlieren, dass es sich um subjektive Erfahrungen handelt, die zudem gewertet werden. So heißt es beispielsweise mit Blick auf die Familienpolitik und das Schulsystem, dass beide zu wünschen übrig lassen. Das Niveau auf einer kostenlosen (staatlichen) Schule werde nicht garantiert. Da ist doch zu fragen, warum dann die Ergebnisse der Pisa-Studie Spanien in manchen Bereichen haben besser abschneiden lassen als Deutschland. Ein solches Pauschalurteil kann Verwirrung stiften. Besonders, wenn der Autor mit Blick auf die Kinderbetreuung meint, "Der Ernst des Lebens beginnt oft schon im Alter von sechzehn Wochen bzw. einem Jahr, wenn der "Babygarten" (gemeint ist der jardín de infancia) beginnt. Und die Schule beginne in der Regel im Alter von drei bis vier Jahren." Man hat allerdings in Spanien nicht den Eindruck, dass die Kinder unter dem "Ernst des Lebens" im Kindergarten zu leiden hätten. Sie sind gut aufgehoben und die Eltern können entspannt ihrer Tätigkeit nachgehen, denn auch die moderne spanische Frau ist weitgehend berufstätig. Da würde manche deutsche Frau sicher ganz neidisch …. Hier hätte man schon etwas mehr differenzieren können. Aber es ist eben eine von mehreren möglichen Sichtweisen.
An manchen Stellen besteht bei der Lektüre die Gefahr, dass sich eher neue Klischees aufbauen könnten. Aber er, der Autor, schaut "durch eine deutsche Brille" und es ist nach Meinung der Rezensentin auch eine durchaus männliche Brille.
Alle Hinweise sind durchaus vergnüglich zu lesen, der Ton des Buches ist durchweg locker teils salopp und verzichtet nicht auf umgangssprachliche Wendungen. Die Lektüre der kurzen unsystematisch aneinander gereihten Statements kann Spaß machen, besonders dem, der Spanien bereits kennt, denn durch die oft ungewöhnliche Sichtweise des Autors wird das Nachdenken über selbst Wahrgenommenes befördert. Der Autor öffnet das Bewusstsein für Dinge, die man noch nie, oder noch nie so, oder ganz anders gesehen hat.
Ursula Vences, Deutscher Spanischlehrer-Verband (DSV)
|